Resilienz entsteht vor der Krise - Workshops des europäische Erasmus+Projekt
REAL in Rumänien
Wie können Gemeinschaften widerstandsfähiger werden, bevor Krisen eintreten?
Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Erasmus+-Projekt REAL (Resilience, Empowerment and Active
Leadership). Partnerorganisationen aus sechs Ländern untersuchen, wie freiwilliges Engagement die Resilienz lokaler Gemeinschaften stärken kann.
Die zentrale Erkenntnis: Krisenvorsorge beginnt nicht erst im Notfall. Sie entsteht dort, wo Menschen sich kennen, Vertrauen aufbauen und sich aktiv einbringen können. Beispiele aus Irland,
Rumänien, Kroatien und Deutschland zeigen, wie Nachbarschaftsinitiativen, Gemeinschaftsgärten, Freiwilligenagenturen oder lokale Beteiligungsprojekte die Handlungsfähigkeit von Gemeinschaften
stärken.
Das REAL-Projekt macht deutlich: Spontane Hilfsbereitschaft ist wichtig, doch nachhaltige Unterstützung braucht Strukturen, Koordination und engagierte Organisationen. Wer Resilienz fördern will,
muss deshalb bereits heute in Gemeinschaft, Beteiligung und freiwilliges Engagement investieren – denn Vertrauen lässt sich nicht erst in der Krise aufbauen.
Dies und den Abgleich mit den teilnehmenden Ländern und deren Entwürfe, auch nach Corona, findet sich im nachfolgenden Papier zum download.
FZ Augsburg wieder an EU-Projekt beteiligt: REAL Community Resilience
Nachdem das FZ Augsburg vor einigen Jahren Partner in den ERASMUS+-Projekten zu „Familien-Engagement“ und zu „Menschenrechten für Geflüchtete“ war, startete im September letzten Jahres das neue Projekt „REAL – Resilience, Empowerment, Active Leadership“. Das FZ Augsburg ist deutscher Partner, mit dabei sind auch Partnerorganisationen aus Irland, Norwegen, Belgien, Kroatien und Rumänien.
Im Projekt REAL geht es um die Förderung von „Community Resilience“ – also die Resilienz - Widerstandskraft von lokalen Gemeinschaften, Kommunen und Organisationen in Krisenzeiten. Und auch um die Frage, wie sich diese Gemeinschaften nach Krisen wieder erholen und zur Normalität zurückkehren. Im Projekt wird Wissen, Methoden und Praxisbeispiele gesammelt und gemeinsam erarbeitet wie Community Resilience in den verschiedenen Ländern gefördert und unterstützt werden kann.
Weiterarbeit im EU-Projekt REAL zu Community Resilience
Seit September 2024 ist das FZ Augsburg deutscher Partner im ERASMUS+-Projekt „REAL – Resilience, Empowerment, Active Leadership“, mit dabei sind auch Partnerorganisationen aus Irland, Norwegen, Belgien, Kroatien und Rumänien. Im Projekt REAL geht es um die Förderung von „Community Resilience“ – also die Resilienz von lokalen Gemeinschaften, Kommunen und Organisationen in Krisenzeiten.
Nachdem ein Vergleichender Bericht, für dessen Erstellung das FZ Augsburg verantwortlich war, im Frühjahr 2025 zusammengestellt wurde – ging es im Laufe des vergangenen Jahres an die zweite Aufgabe im Projekt: in allen Partnerländern wurden Interviews mit Praktiker:innen geführt, um zu erfahren, wie diese in ihren Organisationen mit Krisen umgegangen sind und wie Resilienz gefördert wurde. In Deutschland wurden dazu die Freiwilligen-Agentur Magdeburg, die Freiwilligen-Agentur Pack mas im Lkr. Rottal-Inn und die lagfa bayern befragt.
Die Ergebnisse dieser Interviews wurden vor kurzem in einem Best Practice Manual – einem Handbuch zu Guter Praxis – veröffentlicht. Das Best Practice Manual in der deutschen Version kann hier heruntergeladen werden.
Aktuelles:
"Nashorn Willi und Kuhreiher Freya sind unsere Maskottchen, die uns von Anfang an begleiten. In Afrika leben diese beiden Tiere in Symbiose, also zusammen zum gegenseitigen Nutzen. Damit sind sie für uns ein Sinnbild für die Ziele unserer Arbeit: ein miteinander Leben und miteinander Wachsen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die gemeinsam ihr Leben für sich und andere gestalten."
